Drei unvermeidliche Herausforderungen in der Wertschöpfungskette

Auch in der Wertschöpfungskette kommen die Entwicklungen Schlag auf Schlag. Infolge technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen sowie Veränderungen in Angebot und Nachfrage wird es in Zukunft unmöglich, die Wertschöpfungskette mit den bestehenden Tools und Methoden zu beherrschen. Wir stehen an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter. Wer vorankommen will, muss seine Arbeitsweise ändern. Wer die Entwicklungen umarmt und in seine Betriebsprozesse integriert, kann als Verlader, Einzelhändler, E-Commerce-Unternehmer oder Logistikdienstleister weiterhin eine bedeutende Rolle spielen. Im Folgenden nennen wir drei Herausforderungen in der Wertschöpfungskette, denen Sie sicher begegnen werden.

Klimaatakkoord: leidraad

1. Digitalisierung 

Das Tempo, mit dem die Veränderungen auf dem Markt stattfinden, erfordert einen ausgefeilten digitalen Ansatz. Digitalisierung eröffnet nämlich viele Möglichkeiten in Bezug auf End-to-End Supply Chain Visibility. Davon profitieren vor allem die Logistikketten von Verladern, Einzelhändlern, E-Commerce-Unternehmern und Logistikdienstleistern. Zukünftige digitale Lösungen und Entwicklungen werden ihnen (noch) bessere Einblicke verschaffen. Weil Effizienz und Effektivität durchgängig gemessen werden, können sie ihre Abläufe – und damit auch ihre Wettbewerbsfähigkeit – erheblich verbessern. Dies wiederum wirkt sich positiv auf die Effizienz in der gesamten Kette aus, bringt Leistung und Kosten besser ins Gleichgewicht und reduziert zugleich den CO2-Ausstoß. Grund genug also, auf diesen Zug aufzuspringen.

Hemmschwellen

Viele Unternehmen setzen jedoch nicht die richtigen Schwerpunkte und haben keinen geeigneten Kontrollmechanismus, um die vorhandene IT-Infrastruktur schnell auf digital umzustellen. Das liegt einerseits an ihren Mitarbeitern, die auf eine bestimmte Arbeitsweise eingestellt und sozusagen im bestehenden System gefangen sind. Andererseits stellen die vorhandenen ICT-Systeme – insbesondere bei großen Unternehmen – selbst eine Hemmschwelle dar. Derartige umfassende Systeme kann man nicht einfach ausrangieren. Darum ist es für Unternehmen wirklich sehr schwierig, mit den Veränderungen umzugehen.

Mehr mit weniger Daten

Zuerst muss man feststellen, was genau notwendig ist, und danach den richtigen Leuten die richtigen Aufgaben zuweisen. Dabei empfiehlt es sich, klein anzufangen und die Abläufe nach und nach auszubauen. Ein Missverständnis ist auch, dass bei der Digitalisierung alle Daten unter die Lupe genommen werden müssen, um Abläufe zu optimieren. Der Trick ist vielmehr, die Daten, die den größten Einfluss auf Verbesserung und Wachstum haben, zu identifizieren. Digitalisierung bietet die Möglichkeit, die gesamte Kette einfach zu durchleuchten. Die erzeugten Daten machen schnell ersichtlich, wo sich die großen und kleinen Problemstellen befinden. So weiß man genau, was zu tun ist, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Das Motto lautet: MEHR tun mit WENIGER Daten!

2. Zusammenarbeit

Durch die Veränderlichkeit des Marktes und dynamische Geschäftsmodelle ist Zusammenarbeit unerlässlich. Weil der Erfolg von Unternehmen von einer effizienten Warenkette abhängig ist, organisieren sie ihren Warenfluss derzeit täglich vom eigenen Lager aus.

Viele Unternehmen tun sich mit einer Zusammenarbeit schwer und empfinden sie manchmal sogar als bedrohlich, aber in der Zukunft wird sie unvermeidlich sein, um Flexibilität und Kontinuität in der Kette gewährleisten zu können. Tatsache ist, dass Zusammenarbeit für ein wirksames Lieferkettenmanagement von entscheidender Bedeutung ist.

Denn gerade dort, wo Abläufe sich überschneiden, liegt das größte Verbesserungspotential. Durch das Sammeln und Kombinieren von Daten aus der täglichen Praxis von Verladern, Einzelhändlern, E-Commerce-Unternehmern und Logistikdienstleistern kommt man zu konkreten und greifbaren Erkenntnissen. Es wird ersichtlich, wo alles gut läuft und wo Verbesserungen möglich sind. Intern, aber vor allem auch zwischen Unternehmen. Weil sichtbar wird, wo genau sich Engpässe befinden, können gezielte Verbesserungsmaßnahmen getroffen werden. So verbessert man die eigene Wettbewerbsfähigkeit und die der gesamten Kette.

3. Klimaabkommen

Die Pariser Klimaziele und das niederländische Klimaabkommen erfordern eine drastische Reduktion der CO2-Emission bis 2030. Infolge des Klimaabkommens sind eine intelligente und schlüssige Überwachung, ein konkreter Verfahrensplan, regelmäßige Berichte und die Sicherung von Fortschritten absolut notwendig. Mit einem schrittweisen Ansatz lassen diese Herausforderungen sich leicht bewältigen. Daten und die unter Punkt 1 bereits genannte Digitalisierung sind dabei unverzichtbar. Auch die unter Punkt 2 beschriebene Zusammenarbeit erleichtert das Erreichen der Klimaziele.

Bestehende Plattformen machen es leicht

Vielen Unternehmen fällt es schwer, das Klimaabkommen in die Tat umzusetzen. Zum Glück muss man nicht das Rad neu erfinden. Es gibt bereits verschiedene Plattformen, mit denen man sich den Zielen des Klimaabkommens ganz einfach schrittweise nähern kann. BigMile zum Beispiel bietet einen praxisorientierten Ansatz. Dabei wird zuerst der CO2-Fußabdruck aufgezeigt und zertifiziert. Anschließend trifft man anhand seiner Daten und der daraus gewonnenen Erkenntnisse gezielte Maßnahmen zur Verminderung dieses Fußabdrucks. Weil in BigMile auch die Daten der Kooperationspartner berücksichtigt werden können, lässt sich auch die End-to-End-Lieferkette effizienter einrichten. So wirkt das Klimaabkommen sich nicht nur günstig auf die Umwelt aus, sondern werden zugleich auch die Wettbewerbsfähigkeit und die Betriebsabläufe verbessert.

Schrittweise Verbesserung

Wie Ihnen sicher aufgefallen ist, sind die oben beschriebenen Herausforderungen eng miteinander verknüpft. Digitalisierung, Daten und Zusammenarbeit bilden das Fundament für zukünftigen Erfolg in der Lieferkette. Natürlich stellen diese Entwicklungen und Veränderungen uns ab und an vor Hindernisse, aber wenn wir sie gemeinsam und Schritt für Schritt angehen, schaffen wir eine effizientere End-to-End-Lieferkette, von der sowohl die beteiligten Unternehmen als die Umwelt profitieren.

Verfasser: Jannie van Andel

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